mainsec war das Interview des Monats in der Wirtschaft in Mainfranken
In der Juni-Ausgabe der Wirtschaft in Mainfranken, dem Magazin der IHK Würzburg-Schweinfurt, ist unsere Geschäftsführerin Nena Tempel als Interview des Monats zu Gast.
Das Thema war klar umrissen. Welche neuen Cybergefahren drohen Unternehmen 2026, wie verändert Künstliche Intelligenz die Bedrohungslage und was können gerade kleine und mittlere Unternehmen mit begrenzten Ressourcen tatsächlich tun.
Der größte Irrtum ist immer noch derselbe
Viele Geschäftsführer denken, ihr Unternehmen sei zu klein oder zu unbekannt, um für Hacker interessant zu sein. Genau dieser Gedanke wird 2026 richtig teuer. Angreifer suchen heute nicht mehr gezielt nach großen Namen, sondern automatisiert nach dem schwächsten Glied in der Kette. Und das sind meistens genau die Betriebe, die sich für uninteressant halten.
KI verändert beide Seiten des Spielfelds
Im Interview ging es viel um Künstliche Intelligenz, und zwar aus zwei Richtungen. Auf der Angriffsseite ermöglicht KI heute perfekt formulierte Phishing-Mails ohne die typischen Warnsignale von früher. Was früher Stunden gedauert hat, geht heute in wenigen Minuten. Auf der Verteidigungsseite zeigt aber auch ein aktuelles Beispiel aus der KI-Branche selbst, wie ernst die Lage inzwischen genommen wird. Nena Tempel bringt es auf einen Punkt: Technik allein reicht nicht mehr aus, es braucht klare Prozesse dahinter.
Drei Maßnahmen mit echtem Effekt
Für Betriebe ohne großes IT-Budget und eigenes Security-Team nennt Nena Tempel drei konkrete Hebel, die 2026 den größten Effekt bringen. Konsequente Multi-Faktor-Authentifizierung für alle Zugänge, nicht nur die offensichtlichen. Regelmäßig getestete Backups, denn ein Backup, das im Ernstfall nicht zurückspielbar ist, war nie eines. Und klare Zuständigkeiten, denn eine unbeantwortete Frage nach der Verantwortung kostet im Ernstfall wertvolle Zeit.
Im Interview bringt sie es so auf den Punkt:
„Cybersicherheit ist schon lange kein reines IT-Thema mehr“
Genau das ist der rote Faden ihrer Arbeit bei mainsec. Cybersicherheit gehört in die Verantwortung der Unternehmensführung, nicht allein in die IT-Abteilung.
Und wenn es doch passiert ist
Ein besonders wichtiger Teil des Gesprächs drehte sich um die ersten 24 Stunden nach einem Angriff. Ruhe bewahren statt überstürzt alles abschalten. Betroffene Systeme vom Netzwerk trennen, aber laufen lassen, denn im Arbeitsspeicher stecken wichtige Spuren für die spätere Untersuchung. Intern klar kommunizieren, Meldefristen im Blick behalten und auf keinen Fall Lösegeld zahlen ohne rechtlichen Rat.
Das komplette Interview mit allen Details findet ihr hier als PDF.
Wenn euch das Thema beschäftigt und ihr wissen wollt, wo euer Unternehmen aktuell steht, meldet euch gerne bei mainsec für ein unverbindliches Gespräch.

